Preisverleihung des NEW WORK STAR 2019

am 07.November 2019
in der Meistersingerhalle Nürnberg

Preisverleihung des NEW WORK STAR 2019

am 07.November 2019
in der Meistersingerhalle Nürnberg

New Work Star

Auszeichnung für innovative Arbeitskonzepte in der Metropolregion Nürnberg

Die Auszeichnung New Work Star in der Metropolregion Nürnberg ist der Preis für zukunftsweisendes Arbeiten im nordbayrischen Raum. Er schafft eine Bühne, die New Work in der Region präsentierbar und erlebbar macht. Unternehmen werden prämiert, die Vorbilder für die Zukunft sind und im Zuge des vielschichtigen Wandels der Arbeitswelt schon heute ein Zeichen setzen. Zur Bewerbung sind erfolgreiche Initiativen in Unternehmen aller Größen und Branchen, bei Dienstleistern und sozialen Organisationen sowie Verwaltungen aufgerufen. Die Idee des New Work Stars wird umgesetzt vom New Work Forum Nürnberg.

Durch den New Work Star in der Metropolregion Nürnberg wollen wir

  • New Work in der Region sichtbar machen und aufzeigen, wie innovativ Unternehmen hier bereits sind
  • Unternehmen den Weg leicht machen, ihre Mitarbeiter durch ein innovatives Arbeitsumfeld in die Zukunft mitzunehmen
  • Arbeitgeberattraktivität schaffen durch motivierte Mitarbeiter, Erfolg im Business und Wettbewerbsfähigkeit

 

Was ist New Work?

New Work ist der Inbegriff der veränderten Arbeitskultur in Unternehmen aufgrund von Digitalisierung, Connectivität, Globalisierung und des demographischen Wandels. Der New Work Star prämiert die besten Initiativen.

Wie Unternehmen durch die Teilnahme am New Work Star profitieren:

Bereits durch das Ausfüllen des Fragebogens zur Selbsteinschätzung gewinnen Sie einen Eindruck zum Reifegrad und Ihrer Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt. Gleichzeitig erhalten Sie Impulse, welche möglichen Veränderungen im Bereich Führung, flexible Arbeitsmodelle, Officegestaltung, Teamarbeit u.a. für Sie passen könnten.

Ausgezeichnete und nominierte Unternehmen gewinnen auf jeden Fall

  • Pluspunkte für ihr Employer Branding
  • einen Status als Vorreiter für Führung/ Innvovation/ Arbeitsmodelle u.ä im Branchenvergleich
  • Wettbewerbsvorteile in der digitalen Welt durch innovative Konzepte in der Unternehmenskultur
  • Feedback und Anregungen zur Weiterentwicklung durch die Jury
  • einen Benchmark-Vergleich mit anderen Unternehmen
  • ein New Work-Siegel für ihre Stellenanzeigen
  • die Möglichkeit sich als Unternehmen und Ihre New Work Kultur einem großen Publikum im Rahmen des Kongress PRO Fachkräfte zu präsentieren

Preisverleihung des NEW WORK STAR 2019

am 07. November 2019
in der Meistersingerhalle Nürnberg

Preisverleihung des NEW WORK STAR 2019

am 07. November 2019
in der Meistersingerhalle Nürnberg

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Interview mit dem Promotor Michael O. Schmutzer,

CEO und Gründer Design Offices

Michael O. Schmutzer hat bereits sehr früh antizipiert, was für umwälzende Veränderungen der Arbeitswelt bevorstehen. Der Vollblutentrepreneur entschied sich einer der Treiber der Entwicklungen zu werden und gründete 2008 Design Offices. Längst ist sein Unternehmen zur bedeutenden Brut­stätte für bahnbrechende neue Ideen geworden. Mit einem visionären Konzept und einer richtungweisenden Architektur ist Design Offices heute die wichtigste Plattform für das Thema New Work und die Gestaltung von neuen Arbeitswelten in Deutschland. Seit der Gründung genießt man die Wert­schätzung der renommiertesten nationalen und internationalen Unternehmen. Michael O. Schmutzer hat Design Offices zur Nummer 1 für Corporate Coworking in Deutschland gemacht. Zurzeit ist man an 35 Standorten in 13 Städten vertreten. Mit weiteren Standorteröffnungen, die in Kürze folgen, schreibt er die Erfolgsstory fort. (Quelle: www.designoffices.de)

Herr Schmutzer, was bedeutet New Work für Sie persönlich?
Die ausgetretenen Pfade zu verlassen und aktiv eine neue Arbeitswelt mitzugestalten. Als ich Design Offices 2008 gegründet habe, war meine Idee etwas zu verändern – neue Arbeitsräume zu schaffen, in denen die Menschen sich wohlfühlen, kreativer sind und gerne zur Arbeit kommen. Durch die New Work Bewegung und die damit verbundenen neuen Anforderungen an Arbeitsumgebungen kann ich heute genau das mit meinem Team tun. Arbeitslandschaften kreieren, die Unternehmen dabei unterstützen ihre Mitarbeiter zu motivieren und neue Ideen zu entwickeln.
Sie waren mit den Design Offices einer der ersten in Deutschland in der Co-Working und neue Arbeitswelt zusammengebracht haben. Wie waren die ersten Reaktionen darauf?
Als wir damals in Nürnberg gestartet sind, war New Work für viele noch kein greifbares Thema und überhaupt nicht absehbar, wie und wie schnell sich das ganze entwickeln würde. Da mussten wir schon Überzeugungsarbeit leisten. Auch haben wir uns am Anfang eher langsam vergrößert und die Standorte waren noch nicht so groß. Knapp 10 Jahre später befinden wir uns in einer der größten Revolutionen der Arbeitswelt und in den letzten beiden Jahren hat sich das Thema Neues Arbeiten für Design Offices zu einem regelrechten Katalysator entwickelt. Aber auch umgekehrt sind wir als Pioniere für das Thema neue Arbeitsräume ein Treiber der Entwicklung selbst. Inzwischen können wir unsere Standorte kaum noch schnell genug eröffnen, so groß ist die Nachfrage.
Viele haben ja auch Angst und verbinden New Work in erster Linie mit Digitalisierung und Automatisierung. Sie befürchten, dass sie als Mensch bald nicht mehr gebraucht werden und vielleicht sogar ihren Job verlieren. Wie können wir solchen Ängsten begegnen?
Es ist wichtig, die Bedenken der Menschen ernst zu nehmen, aber auch ihnen zu zeigen, was durch diesen Veränderungsprozess möglich ist. Digitalisierung und Automatisierung sind zwei starke Treiber der Transformation der Arbeitswelt. Sicher ist, dass es in einigen Jahren gewisse Berufe nicht mehr geben wird – sicher ist aber auch, dass dafür neue Berufsfelder entstehen, die wir zu einem großen Teil heute noch gar nicht kennen. Eine solche Entwicklung beinhaltet ja auch jede Menge Entwicklungspotenzial. Auch geht man heute davon aus, dass der Einzelne durch die Automatisierung weniger arbeiten muss und so mehr Zeit hat, um sich um Herzensprojekte zu kümmern. Und Berufe im sozialen Bereich oder bei der Ideenentwicklung, wo Kreativität und auch Intuition gefragt sind, die wird es bspw. immer geben.
Welche Tipps haben Sie für kleinere Unternehmen, was sie einfach aber wirkungsvoll umsetzen können, um kreative Arbeitsplätze zu schaffen und bessere Kommunikation zu ermöglichen?
Wichtig ist, eine Atmosphäre zu schaffen in der sich Mitarbeiter wohlfühlen. Das kann je nach Unternehmen ganz unterschiedlich aussehen, sollte aber eben zum Unternehmen passen. Es muss nicht immer gleich ein Urwald oder Spielzimmer sein – eine ausgewogene Mischung aus verschiedenen Zonen mit Raum für Rückzug und Gelegenheit zum Austausch sind sehr hilfreiche Elemente. Diese findet man auch in unseren Standorten.
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Die Jury

Diese renommierte Jury wählt die besten Konzepte aus:

Dr. Dina Barbian

leitet seit 2012 das Institut für Nachhaltigkeit in Nürnberg. Mit ihrem Team berät und schult sie Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Technik und Nachhaltigkeit, einer ihrer Schwerpunkte liegt bei „Digitalisierung & Nachhaltigkeit“. Sie hält Vorlesungen u.a. in „Nachhaltigkeit“, „Wirtschaftsethik“, „Supply Chain Management“, „IT-Sicherheit“. Seit 1998 forscht sie am Lehrstuhl für Wirtschafts-informatik (Universität Erlangen-Nürnberg) zu diversen Themen, derzeit zu „Digitalisierung und Industrie 4.0“. Sie ist Wirtschaftsingenieurin und hat als eine der ersten in Deutschland in Nachhaltigkeitsökonomie promoviert.

"New Work...

…bedeutet für mich, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kreative Freiräume zu geben, damit diese zum Wohle des Unternehmens, der Umwelt und der Gesellschaft neue Ideen und Geschäftsmodelle entwickeln können.“

Dr. Silvia Kuttruff

ist seit 1994 bei der Stadt Nürnberg und leitet seit März 2013 die Wirtschaftsförderung Nürnberg. Zudem ist sie Leiterin der Geschäftsstelle des Forums Wirtschaft und Infrastruktur der Europäischen Metropolregion Nürnberg.

"Mit New Work...

…verbinde ich neue Arbeitskonzepte, die den veränderten Unternehmensstrukturen und Arbeitsräumen Rechnung tragen. Bei diesen Konzepten spielen Technologie und Netzwerke eine wichtige Rolle, aber es geht auch um Themen wie Unternehmenskultur, Agilität, Führung und Kompetenzen. Es ist ein wichtiges Thema, weil sich im Zuge der digitalen Transformation gleichermaßen unsere Arbeits- und Lebenswelt verändert. Und wir alle sollten Antworten darauf haben, wie diese Entwicklung die Arbeit und das Leben prägt.“

Klaus Beier

ist Geschäftsführuer Operativ und stellvertrender Vorsitzender der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit. Er verantwortet den operativen Bereich mit den Schwerpunkten Beratung und Vermittlung von Jugendlichen und Erwachsenen, Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung, Zusammenarbeit mit Arbeitgebern, Auszahlung finanzieller Leistungen. Der studierte Jurist kam 1988 zur Bundesagentur für Arbeit und war in verschiedenen Führungspositionen tätig. An der Hochschule in Regensburg bringt er sich als Lehrbeauftragter für Erwachsenenbildungsrecht ein. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

"Mit New Work...

…verbinde ich die Umgestaltung der Arbeitswelt, die durch die zunehmenden Veränderungen unumgänglich und notwendig ist. Die Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit ist es, den daraus resultierenden Herausforderungen zu begegnen, die Potenziale zu nutzen und so den Fachkräftebedarf von morgen zu sichern.“

Benjamin Bauer

Seit seiner Schulzeit ist Benjamin Bauer als Gründer aktiv, u.a. als Co-Founder von UniCoach, einem Ed-Tech Startup an über 30 Hochschulen in Deutschland, ausgezeichnet u.a. von der Wirtschafts-Woche. Er ist  Gründer und ehem. Vorstand des Gründermagnet (Verband für studentische Gründer mit Sitz in Berlin), dem größten studentischen Verband in Deutschland mit über 7.000 Mitgliedern an 55 Standorten. Der Gründermagnet ist Teil des Bundesverband Deutsche Startups (www.deutschestartups.org). Seit 2017 ist Benjamin Bauer Geschäftsführer des ZOLLHOF, dem Tech Incubator in Nürnberg, einem der am schnellsten wachsenden Inkubatoren Deutschlands.

"New Work...

…wird von mir gelebt.“

Prof. Dr. Clifford Sell

studierte Wirtschaft in den USA. Im Anschluss sammelte er praktische Erfahrung als Leiter Controlling eines größeren mittelständischen Unternehmens. 1999 trat er in das familieneigene Unternehmen E-T-A Elektrotechnische Apparate ein. Gleichzeitig ging er als Professor für Organisations-Entwicklung an die Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg. Ziel war es, sich aus einem anderen Blickwinkel mit moderner Unternehmensführung zu beschäftigen. Mittlerweile lehrt er als Professor für Innovations- und Veränderungsmanagement an der Wilhelm Löhe Hochschule, Fürth.

"Als Innovator...

… mit Leidenschaft liegt mir gerade die Großgruppenarbeit sowie das Experimentieren mit modernen Formen der Arbeitsorganisation sehr am Herzen. Für mich steht dabei besonders der Mensch im Mittelpunkt. Mein Interesse gilt deshalb innovativen Methoden, die es erlauben, noch effektiver und noch erfüllter im Team zusammenzuarbeiten.“

Julia Bangerth

ist seit 2018 Vorstandsmitglied der Nürnberger DATEV eG für die Bereiche Personal, Internationale Märkte & Facility Management. Zuvor war sie seit 2016 Mitglied der Geschäftsleitung bei der DATEV eG. Julia Bangerth ist Juristin mit langjähriger internationaler Erfahrung in den Bereichen Personal, Finanzen, Recht, Kommunikation und Marketing. Sie hat sich in unterschiedlichen Führungspositionen mit Strategie-, Organisations- und Personalentwicklung beschäftigt, neue Prozesse entwickelt und implementiert, Restrukturierungen durchgeführt und Change-Projekte geleitet.

"New Work...

…beschreibt den radikalen Wandel unserer Arbeitswelt. Die exponentielle Dynamik des technologischen Fortschritts, die Digitalisierung, Automatisierung und die Vernetzung von Daten verändern Arbeitsfelder in bislang nie dagewesener Tiefe und Geschwindigkeit. New Work betrifft die verschiedensten Bereiche in Unternehmen: Strategie, Organisationsentwicklung, Zusammenarbeit, Führung und Kultur. Flexible Arbeitsstrukturen, individuelle Potenzialentfaltung und Work-Life-Blending sind dabei zentraler Bestandteil.“

Matthias Hilden

war nach seinem Abschluss als Diplom Wirtschaftsingenieur an der Technischen Universität in Karlsruhe in unter-schiedlichen HR-Funktionen innerhalb der Siemens AG tätig, bevor er 2012 zur evosoft Group wechselte. In seiner Rolle als Head of Human Resources trägt er dort die Verantwortung für 2.200 Mitarbeiter an den Standorten in Deutschland und Ungarn. Er engagierte sich auch neben seiner beruflichen Tätigkeit für personalrelevante Themen. Neben der langjährigen Mitarbeit im Ausschuss „Gesellschaft und Technik“ beim Verband der Elektrotechnik (VDE), ist er aktuell auch stellvertretender Regionalsprecher des Bundesverbandes der Personalmanager (BPM) in Bayern.

"Mit New Work...

…als Thema legen wir den Fokus auf eine Herausforderung von heute und der Zukunft, die nicht nur unseren beruflichen Alltag beeinflusst, sondern auch mit einer Änderung der Einstellung zur Arbeit und der Gestaltung des Arbeitsalltages einhergeht. Dies erwartet eine stetige und kontinuierliche Weiterentwicklung und eine Bereitschaft sich auf Veränderungen einzulassen.“

Ronald Zehmeister

hat Philosophie in Erlangen und Tübingen studiert. Seit über 20 Jahren ist er in IT-Unternehmensberatungen und Softwarehäusern tätig, seit 2014 bei der Nürnberger Firma ISCUE. Ein berufsbegleitendes MBA-Studium schloss er mit einer Arbeit zum Thema „Zukunftsforschung bei Human-Machine-Interfaces“ ab. Seit 2011 berät er mit seiner Firma sensing im Bereich Zukunftsforschung. Seine Schwerpunkte dabei sind Digitalisierung und die Veränderung von Mindsets.

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"Das Thema New Work...

…verfolge ich intensiv seit der Etablierung des Begriffs vor über 10 Jahren. So habe ich u.a. einen Artikel zu dem Thema verfasst und einige Vorträge zu dem Thema gehalten. Als Zukunftsforscher habe ich immer die langfristige Entwicklung von großen Trends, der sogenannten „Megatrends“, im Auge. Beim Thema New Work konnte man eindeutig erkennen, wie es an Fahrt aufgenommen hat. Viele der prognostizierten Effekte sind heute eingetreten. Weitere Effekte wird es auch ganz sicher in Zukunft noch geben!“

Dr. Dina Barbian

leitet seit 2012 das Institut für Nachhaltigkeit in Nürnberg. Mit ihrem Team berät und schult sie Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Technik und Nachhaltigkeit, einer ihrer Schwerpunkte liegt bei „Digitalisierung & Nachhaltigkeit“. Sie hält Vorlesungen u.a. in „Nachhaltigkeit“, „Wirtschaftsethik“, „Supply Chain Management“, „IT-Sicherheit“. Seit 1998 forscht sie am Lehrstuhl für Wirtschafts-informatik (Universität Erlangen-Nürnberg) zu diversen Themen, derzeit zu „Digitalisierung und Industrie 4.0“. Sie ist Wirtschaftsingenieurin und hat als eine der ersten in Deutschland in Nachhaltigkeitsökonomie promoviert.

"New Work...

…bedeutet für mich, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kreative Freiräume zu geben, damit diese zum Wohle des Unternehmens, der Umwelt und der Gesellschaft neue Ideen und Geschäftsmodelle entwickeln können.“

Dr. Silvia Kuttruff

ist seit 1994 bei der Stadt Nürnberg und leitet seit März 2013 die Wirtschaftsförderung Nürnberg. Zudem ist sie Leiterin der Geschäftsstelle des Forums Wirtschaft und Infrastruktur der Europäischen Metropolregion Nürnberg.

"Mit New Work...

…verbinde ich neue Arbeitskonzepte, die den veränderten Unternehmensstrukturen und Arbeitsräumen Rechnung tragen. Bei diesen Konzepten spielen Technologie und Netzwerke eine wichtige Rolle, aber es geht auch um Themen wie Unternehmenskultur, Agilität, Führung und Kompetenzen. Es ist ein wichtiges Thema, weil sich im Zuge der digitalen Transformation gleichermaßen unsere Arbeits- und Lebenswelt verändert. Und wir alle sollten Antworten darauf haben, wie diese Entwicklung die Arbeit und das Leben prägt.“

Klaus Beier

ist Geschäftsführuer Operativ und stellvertrender Vorsitzender der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit. Er verantwortet den operativen Bereich mit den Schwerpunkten Beratung und Vermittlung von Jugendlichen und Erwachsenen, Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung, Zusammenarbeit mit Arbeitgebern, Auszahlung finanzieller Leistungen. Der studierte Jurist kam 1988 zur Bundesagentur für Arbeit und war in verschiedenen Führungspositionen tätig. An der Hochschule in Regensburg bringt er sich als Lehrbeauftragter für Erwachsenenbildungsrecht ein. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

"Mit New Work...

…verbinde ich die Umgestaltung der Arbeitswelt, die durch die zunehmenden Veränderungen unumgänglich und notwendig ist. Die Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit ist es, den daraus resultierenden Herausforderungen zu begegnen, die Potenziale zu nutzen und so den Fachkräftebedarf von morgen zu sichern.“

Benjamin Bauer

Seit seiner Schulzeit ist Benjamin Bauer als Gründer aktiv, u.a. als Co-Founder von UniCoach, einem Ed-Tech Startup an über 30 Hochschulen in Deutschland, ausgezeichnet u.a. von der Wirtschafts-Woche. Er ist  Gründer und ehem. Vorstand des Gründermagnet (Verband für studentische Gründer mit Sitz in Berlin), dem größten studentischen Verband in Deutschland mit über 7.000 Mitgliedern an 55 Standorten. Der Gründermagnet ist Teil des Bundesverband Deutsche Startups (www.deutschestartups.org). Seit 2017 ist Benjamin Bauer Geschäftsführer des ZOLLHOF, dem Tech Incubator in Nürnberg, einem der am schnellsten wachsenden Inkubatoren Deutschlands.

"New Work...

…wird von mir gelebt.“

Prof. Dr. Clifford Sell

studierte Wirtschaft in den USA. Im Anschluss sammelte er praktische Erfahrung als Leiter Controlling eines größeren mittelständischen Unternehmens. 1999 trat er in das familieneigene Unternehmen E-T-A Elektrotechnische Apparate ein. Gleichzeitig ging er als Professor für Organisations-Entwicklung an die Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg. Ziel war es, sich aus einem anderen Blickwinkel mit moderner Unternehmensführung zu beschäftigen. Mittlerweile lehrt er als Professor für Innovations- und Veränderungsmanagement an der Wilhelm Löhe Hochschule, Fürth.

"Als Innovator...

… mit Leidenschaft liegt mir gerade die Großgruppenarbeit sowie das Experimentieren mit modernen Formen der Arbeitsorganisation sehr am Herzen. Für mich steht dabei besonders der Mensch im Mittelpunkt. Mein Interesse gilt deshalb innovativen Methoden, die es erlauben, noch effektiver und noch erfüllter im Team zusammenzuarbeiten.“

Julia Bangerth

ist seit 2018 Vorstandsmitglied der Nürnberger DATEV eG für die Bereiche Personal, Internationale Märkte & Facility Management. Zuvor war sie seit 2016 Mitglied der Geschäftsleitung bei der DATEV eG. Julia Bangerth ist Juristin mit langjähriger internationaler Erfahrung in den Bereichen Personal, Finanzen, Recht, Kommunikation und Marketing. Sie hat sich in unterschiedlichen Führungspositionen mit Strategie-, Organisations- und Personalentwicklung beschäftigt, neue Prozesse entwickelt und implementiert, Restrukturierungen durchgeführt und Change-Projekte geleitet.

"New Work...

…beschreibt den radikalen Wandel unserer Arbeitswelt. Die exponentielle Dynamik des technologischen Fortschritts, die Digitalisierung, Automatisierung und die Vernetzung von Daten verändern Arbeitsfelder in bislang nie dagewesener Tiefe und Geschwindigkeit. New Work betrifft die verschiedensten Bereiche in Unternehmen: Strategie, Organisationsentwicklung, Zusammenarbeit, Führung und Kultur. Flexible Arbeitsstrukturen, individuelle Potenzialentfaltung und Work-Life-Blending sind dabei zentraler Bestandteil.“

Matthias Hilden

war nach seinem Abschluss als Diplom Wirtschaftsingenieur an der Technischen Universität in Karlsruhe in unter-schiedlichen HR-Funktionen innerhalb der Siemens AG tätig, bevor er 2012 zur evosoft Group wechselte. In seiner Rolle als Head of Human Resources trägt er dort die Verantwortung für 2.200 Mitarbeiter an den Standorten in Deutschland und Ungarn. Er engagierte sich auch neben seiner beruflichen Tätigkeit für personalrelevante Themen. Neben der langjährigen Mitarbeit im Ausschuss „Gesellschaft und Technik“ beim Verband der Elektrotechnik (VDE), ist er aktuell auch stellvertretender Regionalsprecher des Bundesverbandes der Personalmanager (BPM) in Bayern.

"Mit New Work...

…als Thema legen wir den Fokus auf eine Herausforderung von heute und der Zukunft, die nicht nur unseren beruflichen Alltag beeinflusst, sondern auch mit einer Änderung der Einstellung zur Arbeit und der Gestaltung des Arbeitsalltages einhergeht. Dies erwartet eine stetige und kontinuierliche Weiterentwicklung und eine Bereitschaft sich auf Veränderungen einzulassen.“

Ronald Zehmeister

hat Philosophie in Erlangen und Tübingen studiert. Seit über 20 Jahren ist er in IT-Unternehmensberatungen und Softwarehäusern tätig, seit 2014 bei der Nürnberger Firma ISCUE. Ein berufsbegleitendes MBA-Studium schloss er mit einer Arbeit zum Thema „Zukunftsforschung bei Human-Machine-Interfaces“ ab. Seit 2011 berät er mit seiner Firma sensing im Bereich Zukunftsforschung. Seine Schwerpunkte dabei sind Digitalisierung und die Veränderung von Mindsets.

"Das Thema New Work...

…verfolge ich intensiv seit der Etablierung des Begriffs vor über 10 Jahren. So habe ich u.a. einen Artikel zu dem Thema verfasst und einige Vorträge zu dem Thema gehalten. Als Zukunftsforscher habe ich immer die langfristige Entwicklung von großen Trends, der sogenannten „Megatrends“, im Auge. Beim Thema New Work konnte man eindeutig erkennen, wie es an Fahrt aufgenommen hat. Viele der prognostizierten Effekte sind heute eingetreten. Weitere Effekte wird es auch ganz sicher in Zukunft noch geben!“

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Dr. Isabelle Kürschner interviewt die Jury-Mitglieder des New Work Stars

Was ist Ihr Bezug zu New Work?

Was bedeutet New Work für Unternehmen?

Weshalb ist New Work für die Region Nürnberg wichtig?

In Textform

mit Ronald Zehmeister

Abkürzungen:
IK: Dr. Isabelle Kürschner, New Work Expertin
RZ: Ronald Zehmeister, Zukunftsforscher und Jury-Mitglied des New Work Stars

 

IK: Herr Zehmeister, was ist Ihr Bezug zu New Work? Was verstehen Sie unter dem Begriff?

RZ: Mein Bezug zu dem Thema ist durchaus persönlich. Schon Ende der Nuller-Jahre habe ich die Arbeiten und Thesen von Frithjof Bergmann gelesen und mich hierfür interessiert. Damals hat noch niemand den, von ihm geprägten Begriff, „die neue Arbeit“ übersetzen können. Da hat jeder New York verstanden. Aber mittlerweile ist New Work angekommen. Jetzt wissen die meisten was damit anzufangen.

IK: Angekommen ist der Begriff hauptsächlich in den Unternehmen. Ist der Begriff aber auch schon bei den Menschen angekommen?

RZ: Teils, teils. Nun glaube ich, dass die progressiv eingestellten Menschen schon wissen etwas mit dem Begriff anzufangen. Die Menschen, welche aber tendenziell lieber den alten Zeiten nachtrauen, wehren sich womöglich eher gegen solches Konzept, wobei es auch hier selbstverständlich Ausnahmen der Regel gibt. Grundsätzlich verstehe ich darunter so einen Begriff wie `Employability`, also die Fähigkeit in Zukunft Arbeit zu finden oder Arbeit auszuüben. Hierzu gehört ein bestimmtes Set an fachlichen, wie an sozialen Kompetenzen. Und dieser Mix, wird entscheidend sein.

IK: Haben Sie auch Beispiele für zusätzlichen Kompetenzen?

RZ: Beispielsweise soziale Kompetenzen. Ohne diesen ist heutzutage fast keine Tätigkeit mehr auszuüben. Selbst absolute Fachprofis müssen intim arbeiten können. Oder auch was Führungsqualitäten betrifft; hier reicht es nicht mehr aus, nur fachlich ein Experte zu sein.

IK: … soziale Kompetenzen werden also immer wichtiger. Hierzu gehört Kommunikation …

RZ: … Einfühlungsvermögen, Weiterentwicklung, Persönlichkeitsentwicklung.

IK: Dies bedeutet New Work also für die Einzelnen. Was bedeutet New Work aber für Unternehmen, und gerade für kleine und mittelständische Unternehmen. Wie können sich diese gut aufstellen?

RZ: Für kleine und mittelständische Unternehmen ist New Work sogar eine riesige Chance. Bei kleineren Unternehmen gibt es das Phänomen, dass wenn man eine gute Idee hat, das Risiko hoch ist, dass gesagt wird: mach. In großen Strukturen durchlaufen Ideen immer viele Ebenen bis es dann zuletzt entschieden wird. Der Gestaltungsraum von kleineren Unternehmen kann (muss nicht, aber kann!) dementsprechend größer sein. Das hat meiner Meinung nach sehr viel mit New Work zu tun.

IK: Nun reden wir vom New Work Star – einer Auszeichnung für Initiativen hier in der Metropolregion Nürnberg. Wieso ist es Ihrer Meinung nach wichtig, dass wir das Thema auch hier in die Region holen?

RZ: Nun, ich halte sehr viel von der Attraktivität einer Arbeitsregion. Und über dies wird auch in der Arbeitsregion Nürnberg sehr viel gesprochen. Das Thema Facharbeitermangel ist auf jeden Fall relevant. Also stellen sich Unternehmen die Frage: wie wird man attraktiv für kompetente Menschen? Als ich dann hörte, dass ein Preis, der New Work Star, ausgerufen wird, habe ich sofort zugesagt, weil ich dies für ein wichtiges Mosaiksteinchen halte, womit die Region Punkten kann.

IK: … also auch für die Unternehmen, welche sagen, dass sie sich noch nicht auf deutschlandweiter oder europäischer Ebene bewerben wollen?

RZ: Nun, ich kann mir vorstellen, dass der Preis überregionale Awareness erzeugt.

IK: Herr Zehmeister, ich bedanke mich ganz herzlich für das Gespräch.

 

mit Prof. Dr. Clifford Sell

Abkürzungen:
IK: Dr. Isabelle Kürschner, New Work Expertin
CS: Prof. Dr. Clifford Sell, Professor für Innovations- und Veränderungsmanagement und Jury-Mitglied des New Work Star

 

IK: Herr Sell, der Begriff New Work ist ja heute in aller Munde. Was verstehen sie ganz persönlich darunter?

CS: Die Welt ist dabei sich zu verändern. Das Umfeld ist volatiler wie früher und das Umfeld selbst ändert sich auch schneller. Darauf müssen wir in den Organisationen flexibler und schneller reagieren. New Work umfasst für mich die Art von Methoden bspw. andere Arbeitsweisen, die in dem Aspekt enthalten sind und zusätzlich noch einer gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung tragen. Menschen wollen in Zukunft einfach freiheitlicher und partizipativer arbeiten.

IK: Ganz häufig ist es nun so, dass der Begriff von Unternehmen geprägt wird. Viele Menschen bekommen privat aber noch nicht so viel von New Work mit. Wie kann man diese mehr dafür begeistern?

CS: Indem sie es selbst leben, im Kleinexperiment. Unternehmen machen die Räume, geben die Gelegenheiten hierfür, und dann können sie selbst experimentieren anhand der Methoden. Das sind aber keine Standards, welche man eins zu eins übernehmen kann, sondern Prinzipien, an denen jeder selbst herausfindet, wie man die Methoden für sich adaptiert, sodass sie dann am besten funktionieren – bestenfalls durch kleine niederschwellige Experimente. Die machen jedem Spaß und es ist erfolgreich. Meiner Erfahrung nach wollen die meisten Arbeitnehmer dann auch so arbeiten, weil sie sehen, dass es Nutzen hat. Eine andere Methode – gerade für Führungskräfte – ist, dass man andere Unternehmen besucht, die vielleicht schon Erfahrung gesammelt haben, mit den Mitarbeitern spricht, sich inspirieren lässt, und dann überlegt, was als niederschwelliges Experiment in der eigenen Organisation machbar wäre.

IK: … also man muss das Rad nicht neu erfinden?

CS: Man muss! In der Szene wird unglaublich viel gelernt, modifiziert, adaptiert, experimentiert, etc. Das bedeutet es gibt nicht die eine richtige Form, sondern man experimentiert so lange herum, bis die Methoden für den eigenen Kontext gut funktionieren.

IK: New Work wird kaum in den Kontext mit kleineren Unternehmen gesetzt. Womit können gerade kleine und mittelgroße Unternehmen Punkten?

CS: Flexibilität ist ja schon immer eine Stärke der Kleinen. Von daher eine Methode, die die Flexibilität aufrechterhält oder sogar noch steigert ist für kleine und mittlere Unternehmen nun einfach attraktiv. Außerdem geschieht in kleineren und mittelgroßen Unternehmen noch mehr auf Vertrauensbasis und Vertrauen ist ein Schmierstoff der New Work Welt – daher haben diese Unternehmen eine bessere Ausgangsposition. Und das dritte ist: viele dieser Methoden können im Kleinen gut angewendet werden. Die großen Konzerne haben dagegen das Problem die Methoden nach oben zu skalieren. Folglich haben kleine und mittelgroße Unternehmen einen ganz natürlichen Vorteil, den es sich auch lohnt auszuspielen.

IK: … also zusammengefasst Flexibilität, Vertrauen und das „Direkt Umsetzen“ können. Jetzt reden wir hier über den New Work Star, einer Auszeichnung für Initiativen der Metropolregion Nürnberg. Warum ist es wichtig New Work auch mal auf regionaler Ebene zu betrachten?

CS: Das Thema in der Region zu stärken ist elementar: hier haben wir die Nähe, kurze Wege und eine gute Vernetzung auf dieser Basis. Zu Wissen wer in der Region noch an diesen Themen arbeitet, ist für alle Parteien vorteilhaft. Mit dieser Auszeichnung, diesen Preis, können sich die Firmen outen, können bekannt werden, und dann auch untereinander vernetzen.

IK: … und da haben Sie schon einen sehr guten Punkt genannt. Warum sollen Unternehmen sich bewerben?

CS: Eine Bewerbung ist etwas anderes, als sich nur ein bisschen damit zu beschäftigen. Zu dem Zeitpunkt einer Bewerbung muss sich das Unternehmen dann wirklich damit auseinandersetzen. Das bedeutet, dass das Unternehmen sich reflektieren muss: Was machen wir? Wie machen wir´s? Danach muss man formulieren, niederschreiben, visualisieren, … und diese Reflektion, die löst noch mal einen Schub aus. Das zweite ist: das Unternehmen wird wahrgenommen, als ein Unternehmen was sich mit New Work beschäftigt, und das auch auf dem Arbeitsmarkt.

IK: Darauf freuen wir uns. Ich bedanke mich ganz herzlich bei unserem Jury Mitglied Clifford Sell!

 

mit Dr. Silvia Kuttruff

Abkürzungen:
IK: Dr. Isabelle Kürschner, New Work Expertin
SK: Dr. Silvia Kuttruff, Leiterin Wirtschaftsförderung Nürnberg und Jurymitglied des New Work Stars

 

IK: Frau Kuttruff. Das Wort New Work ist heute in aller Munde. Was verstehen sie ganz persönlich darunter?

SK: Für mich steht New Work für neue Gestaltungskonzepte von Arbeitsort, von Arbeitszeit, von Arbeitsorganisation und dies auch befördert durch das Thema Digitalisierung. Es geht um flexible Arbeitszeitmodelle, es geht um Mitbestimmung, statt starrer Hierarchien und es geht um agile Projekt- und Netzwerkstrukturen.

IK: New Work, ein Begriff, welcher durchaus auch in den Medien steht. Viele Menschen können aber hiermit noch nicht so richtig was damit anfangen. Wie lässt sich noch mehr Freude, noch mehr Mut für New Work vermitteln?

SK: Freude lässt sich selbstverständlich durch die neuen Chancen, welche hinter New Work stehen, vermitteln. Es ist wichtig, dass sich die Menschen bewusst machen, dass der Mensch, sie selbst, im Mittelpunkt bei New Work stehen. Und nicht zu übersehen gibt es auch Chancen für mehr Teilnahme, für mehr Mitbestimmung, auch für mehr Freude an der Arbeit. Man kann es eigentlich ganz gut an zwei Beispielen sehen. Zum einem ist New Work natürlich die Möglichkeit Arbeitszeit und Arbeitsort frei zu wählen und zu gestalten, aber es geht um mehr als nur die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, es geht auch um das Thema Freiheit/Individualität. Selbstbestimmt zu entscheiden, wie die Arbeit auch zu den Menschen passt. Dazu gehört dann auch das Thema Stressminderung. Durch die die neuen Methoden ist man beispielsweise flexibler in der Tagesplangestaltung.

IK: Also auf der einen Seite ein Thema von dem alle Menschen profitieren können. Auf der anderen Seite stehen die Unternehmen, welche erst die Rahmenbedingungen für New Work schaffen müssen. Was kann man damit speziell kleineren und mittelgroßen Unternehmen auf den Weg geben?

SK: Für kleine und mittlere Unternehmen ist es eine Chance sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Dies zeigt sich daran, dass kleine und mittlere Unternehmen sich oft schwerer tun offene Stellen zu besetzen. Hier ist dann die Möglichkeit/Chance, wenn die Kleineren flexible Arbeitszeitmodelle haben, wenn sie auch kreative Arbeitslandschaften anbieten, dass sie dann als attraktiver Arbeitgeber punkten können.

IK: Jetzt ist der New Work Star eine Initiative speziell für die Metropolregion Nürnberg. Warum ist es so wichtig, eine Auszeichnung in der Region zu haben?

SK: Es ist zum einem wichtig, da es eine Möglichkeit ist, die Region sichtbar zu machen. Zum anderen werden damit aber auch die Unternehmen in der Region als innovative Unternehmen sichtbar. Also ist es auch ein Image Faktor und deshalb für den Wirtschaftsstandort wichtig. Zusätzlich können Unternehmen den Preis auch als Anreiz sehen New Work ausprobieren, und letztendlich einen Wettbewerbsvorteil generieren.

IK: Damit haben Sie schon fast geliefert, doch bitte nochmal in einem Satz: warum sollten sich Unternehmen Ihrer Meinung nach bewerben?

SK: Damit sie sich selbst sichtbar machen, mit ihren Konzepten; dass sie darstellen welche attraktiven Möglichkeiten sie Arbeitnehmer*innen bieten und damit zeigen, was die Region alles zu bieten hat.

IK: … und das ist eine ganz Menge. Frau Kuttruff, ganz herzlichen Dank für das Interview.

 

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Informationen zur Teilnahme

Wer kann sich bewerben?

Unternehmen, soziale und behördliche Institutionen und Organisationen der EMN die einen Rahmen schaffen und es wagen, neue Konzepte auszuprobieren.

Können sich ganze Unternehmen oder nur Abteilungen oder Initiativen/Projekte bewerben?

Alles in der Frage Benannte ist möglich.

Welche Kategorien gibt es?

Kategorien, nach denen auch unser Bewerbungsformular strukturiert ist, sind:

 

  • Arbeitsformen, (wie bspw. Arbeitsplatzgestaltung/Arbeitsort)
  • Führung
  • Arbeitszeitmodelle
  • Agilität
  • Diversity

Die konkrete Festlegung von Kategorien in der Bewertung/Verleihung des New Work Star wird aber erst nach Eingang aller Bewerbungsunterlagen stattfinden.

 

Wann und wie ist die Preisverleihung?

Die Preisverleihung findet im Rahmen des PRO Fachkräfte Kongress am 07. November 2019 in der Meistersingerhalle Nürnberg statt.

FAQ

Bewirbt man sich nur auf eine Kategorie oder alle fünf?
Je nachdem, auf welche Faktoren sich die Inhalte beziehen, kann man sich auf verschiedene, mehrere Kategorien oder nur in Bezug auf eine Kategorie bewerben.

Nach welchen Kriterien wird die Entscheidung getroffen?
Die Kriterien für die Entscheidung ergeben sich:

  • In welcher Ausprägung eines oder mehrere Themenfelder (Führung, Agilität, Arbeitsform, Diversity) verändert wurden.
  • Wie sich der Mehrwert durch die Initiative nachvollziehen (Qualität) lässt und wie groß sich der erzeugte Nutzen darstellt (Quantität).
  • Eventuell können besondere Herausforderungen bei der Umsetzung beschrieben werden oder ein Ziel erreicht werden, welches im Vorfeld nicht definiert war.
  • Auswirkungen und Strahlkraft für die Organisation
  • Mehrwert für die Mitarbeiter

Kurz: das liegt in den Händen der Jury. Zur Orientierung gibt es die fünf Kategorien. Im Fokus stehen innovative Arbeitskonzepte und mutige Entscheidungen.

Können Unternehmen, aus denen ein Jury-Mitglied kommt, auch teilnehmen?
Ja, eine Teilnahme ist möglich. Jedoch dürfen die Jurymitglieder an der Beurteilung der Bewerbung aus dem eigenen Haus nicht teilnehmen. Entscheiden tut dies jedoch jedes Jury-Mitglied selbst.

Wird ein Unterschied zwischen großen und kleinen, jungen und bewährten Unternehmen gemacht?
Nein.

Was kostet die Teilnahme?
Die Kosten für eine Teilnahme betragen 299,- €, für Mitgliedsfirmen des Förderverein „Wirtschaft für die Europäische Metropolregion Nürnberg e.V.“ 250,-€.
Darin enthalten ist das Reifegradmodell, welches dem Unternehmen hilft zu überprüfen, in wie weit New Work Ansätze bereits im Alltag integriert sind und aufzeigt, welche Entwicklungspotentiale noch bestehen.

Was ist das Risiko, wenn man sich bewirbt und keinen Preis erhält?
Finanziell: €299,- netto als Investition für die Teilnahme, allerdings gibt es hierfür ein interessantes Reifegradmodell, mit dem man Anregungen erhält, New Work im Unternehmen weiterzuentwickeln.
Ideell: kein Risiko, da die Unternehmen eine Rückmeldung zur Beurteilung und damit eine Begründung erhalten. Diese kann genutzt werden um die bestehende Initiative zu verbessern.

Werden die Unternehmen, welche nicht „gewonnen“ haben, auch veröffentlicht?
Alle teilnehmenden Unternehmen werden im Nachgang genannt. Auf Wunsch kann die Nennung auch unterlassen werden. Wir werden jedenfalls sehr wertschätzend im Nachgang über alle Teilnehmenden sprechen und deren Initiative auch durchweg positiv darstellen.

Was haben die Unternehmen, die nicht gewinnen, von einer Teilnahme?
vgl. Frage oben „Werden die Unternehmen, welche nicht gewonnen haben, auch veröffentlicht?“
Die Unternehmen können alle eine Rückmeldung zur Beurteilung und damit eine Begründung erhalten. Diese kann genutzt werden, um die bestehende Initiative zu verbessern. Außerdem erhalten alle Unternehmen unser Reifegradmodell zur Reflektion ihrer New Work Initiative.

Können mehrere Unternehmen einen New Work Star gewinnen?
Ja.

Erhalten die Teilnehmer, welche in die engere Auswahl kommen auch Tickets?
Nein. Die Tickets müssen von den Teilnehmern hier bestellt und gekauft werden.

Partner und Unterstützer

Kontakt

Bei Fragen oder zur Vereinbarung eines Telefontermins können Sie sich gerne bei uns melden.

Susanne Bohn, susanne bohn Leadership Competence

E-Mail: susanne.bohn@
susannebohn.com

Telefon: 0911 / 882982

Thorsten Böhm, convivus

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Anmeldung

Ab März 2020 startet die Bewerbungsphase für den NEW WORK STAR 2020.
Die Anmeldeunterlagen erhalten Sie unter: anmeldung@newworkstar.de
Bei Fragen können Sie sich gerne bereits jetzt an uns wenden.

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